Das Wetter war gegen ihn. Nachdem die riesige Flotte am 20. Oktober vor Algier gelandet war, gingen die Soldaten an Land und begannen, die Stadt zu umzingeln. Doch bevor sie sie einnehmen konnten, zog ein schwerer Sturm auf. Zahlreiche Schiffe der kaiserlichen Flotte, die vor der Küste ankerten, gingen unter oder wurden aufs Meer hinausgetrieben. Die Verteidiger Algiers und die Osmanen nutzten die Gelegenheit zu Gegenangriffen. Sie machten so viele Gefangene, dass, so hieß es, der Sklavenmarkt in Algier überfüllt war. Beinahe wäre ihnen Kaiser Karl V. selbst in die Hände gefallen, hätten ihm nicht die Johanniter zur Flucht verholfen. Rund 150 Schiffe gingen verloren, Tausende starben – das Unternehmen wurde zum Desaster.
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