Im Jahr 1376 reiste sie persönlich nach Avignon, um ihr Anliegen öffentlich vorzutragen. Tatsächlich begann der Pontifex, seine Abreise zu planen, und verließ am 13. September 1376 Avignon. Damit gab er dem großen Druck in Italien nach und setzte um, was schon seine Vorgänger überlegt und immer mehr Zeitgenossen gefordert hatten. Katharinas Auftritt in Avignon mag das Zünglein an der Waage gewesen sein.
Per Schiff reiste Gregor XI. nun über Marseille, Genua und Pisa nach Rom, wo er im Januar 1377 feierlich empfangen wurde. In der Folge verspielte er jedoch mit brutaler Härte gegenüber den aufständischen Städten alle Sympathien in Rom und Italien. Obendrein löste sein baldiger Tod 1378 ein neues unheilvolles Kapitel der Kirchengeschichte aus: das Große Abendländische Schisma.
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