In der Gegend von Arausio, dem heutigen Orange, standen sich Barbaren und Römer gegenüber. Als höchster amtierender Magistrat verlangte Mallius den Oberbefehl für sich. Sein Kollege Caepio, aus ältestem römischen Adel, wollte sich jedoch keinem Aufsteiger ohne Stammbaum, einem sogenannten „neuen Mann“ (homo novus), unterstellen. Vermittelnde Gespräche verliefen im Sand, und die Geschichte nahm eine verhängnisvolle Wendung. Am 6. Oktober 105 v. Chr. kam es am linken Ufer der Rhône zur Schlacht, bei der jedoch die beiden etwa gleich großen römischen Heere unabhängig voneinander kämpften – und so von ihren Feinden vernichtend geschlagen wurden. Die Feldherren retteten sich und kamen vor Gericht. Mallius verlor zudem in der Schlacht seine beiden Söhne, Caepio wurde aus dem Senat ausgestoßen und floh daraufhin in die Verbannung.
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