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v. Chr. 6. OktoberRoms Niederlage bei Arausio
Zeitpunkte

v. Chr. 6. OktoberRoms Niederlage bei Arausio

Quintus Servilius Caepio, Quästor und Sohn des gleichnamigen Feldherrn von Arausio, auf einem Denar von 100 v. Chr. · Foto: akg-images / De Agostini Picture Lib. / A. De Gregorio

Kimbern, Teutonen und andere germanische Gruppen erreichten auf der Suche nach besseren Lebensgrundlagen kurz nach 120 v. Chr. den Ostalpenraum. Dort gerieten sie mit Rom in Konflikt, behielten aber in Schlachten immer wieder die Oberhand. Dann wandten sie sich nach Gallien und plünderten die reiche römische Provinz Gallia ulterior, das Gebiet der heutigen Provence. Der Senat entsandte gleich zwei Feldherren, was sich als folgenschwerer Fehler erwies. Ein Heer befehligte der Konsul des Vorjahres, Quintus Servilius Caepio; ein zweites der amtierende Konsul Gnaeus Mallius Maximus.
Autor
Redaktion
17. September 2026
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Zeitpunkte

In der Gegend von Arausio, dem heutigen Orange, standen sich Barbaren und Römer gegenüber. Als höchster amtierender Magistrat verlangte Mallius den Oberbefehl für sich. Sein Kollege Caepio, aus ältestem römischen Adel, wollte sich jedoch keinem Aufsteiger ohne Stammbaum, einem sogenannten „neuen Mann“ (homo novus), unterstellen. Vermittelnde Gespräche verliefen im Sand, und die Geschichte nahm eine verhängnisvolle Wendung. Am 6. Oktober 105 v. Chr. kam es am linken Ufer der Rhône zur Schlacht, bei der jedoch die beiden etwa gleich großen römischen Heere unabhängig voneinander kämpften – und so von ihren Feinden vernichtend geschlagen wurden. Die Feldherren retteten sich und kamen vor Gericht. Mallius verlor zudem in der Schlacht seine beiden Söhne, Caepio wurde aus dem Senat ausgestoßen und floh daraufhin in die Verbannung.

akg-images / De Agostini Picture Lib. / A. De Gregorio

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