Nimrud gehörte neben Niniveh und Ur zu den Hauptstädten der Assyrer, die unter anderem das damalige Israel besetzt hatten. Sie wurden jedoch ihrerseits später von den Babyloniern besiegt.
Irakische Forscher haben im Norden des Landes einen riesigen assyrischen Goldschatz entdeckt und ausgegraben. Der Schatz, der im 8. oder 9. Jahrhundert vor Christus vier Prinzessinnen des Königs Ashurnasirpal II mit ins Grab gegeben wurde, soll in seiner Fülle und Schönheit den berühmten Grabbeigaben des ägyptischen Pharaos Tut-ench-Amun entsprechen. Über den Fund berichten die Forscher um den Ärchäologen Muayad Demerji heute auf einer Konferenz im Britischen Museum in London. Die Zeitung “Daily Telegraph” erfuhr jedoch vorab schon ein paar Einzelheiten.
Die Archäologen haben den Schatz im assyrischen Nimrud unter dem Gewölbe eines früheren Tempels der Stadt entdeckt. Die Forscher fanden Kopfschmuck, Ringe, Ohrringe, Ketten, Fußringe, Diademe, Platten, Schalen und Behälter – alle aus purem Gold.
Andreas Wawrzinek





