Forscher des Nationalmuseum im japanischen Nara untersuchten die Öffnung und entdeckten dabei die kleinen Buddhas. Die älteste Statuette stammt aus dem späten sechsten Jahrhundert datiert, die anderen aus dem achten.
Im Innern einer japanischen Buddha-Statue sind rund 1.200 Jahre alte Statuetten entdeckt worden. Wie in einer Matrioschka-Puppe waren die 21 bis 30 Zentimeter hohen Kupferbuddhas in der über fünf Meter hohen Statue verborgen. Es ist der erste Fund dieser Art, berichtet die japanische Zeitung Asahi Shimbun in ihrer Online-Ausgabe.
Vergangene Woche hatten Priester des südjapanischen Tempels den heiligen Buddha enthüllt und dabei einen kleinen Spalt in dessen Rückseite entdeckt. Nach altem Brauch darf das Heiligtum nur alle elf Jahre der Öffentlichkeit gezeigt werden.
ddp/bdw – Carolin Muck





