Der Rinderwahnsinn BSE sowie die jüngst aufgetauchte neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beim Menschen gelten als äußerst gefährlich. Das Konzept wurde von Bulmahn gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium sowie dem Verbrauerschutzministerium vorbereitet.
Die Bundesregierung will 26 Millionen Mark in ein neues Zentrum zur Erforschung der Hintergründe der Rinderseuche BSE und der Creutzfeld-Jakob-Erkrankung beim Menschen investieren. Das kündigte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin an. Das Bundeskabinett wollte dazu am selben Tag ein nationales Forschungsprogramm verabschieden.
Geforscht werden soll nach Ursachen und Übertragungswegen sowie nach möglichen Zusammenhängen zwischen den Erkrankungen. Außerdem geht es um die Suche nach Mitteln der Gefahrenabwehr durch eine verbesserte Diagnostik und Prävention. Bulmahn hob hervor, dass die Bundesregierung im Kampf gegen BSE eine neue Konzeption verfolge. “Wir intensivieren und vernetzen die Forschung bei BSE und der Creutzfeld-Jacob Erkrankung.” Bisher habe es vor allem in der Zusammenarbeit von Wissenschaftlern noch Defizite gegeben.
dpa





