324 wurde Konstantinopel gegründet, 1453 machten die einfallenden Osmanen der über tausendjährigen Geschichte des Oströmischen Reichs ein Ende. Jetzt glänzt die byzantinische Kultur mit über 950 Exponaten in der Archäologischen Staatssammlung München. Die bayrische Affinität hat lange Tradition: 1146 heiratete die staufische Gräfin Bertha von Sulzbach den byzantinischen Thronfolger Manuel I. Komnenos und wurde zur Kaiserin Ostroms. Auf bayrischer Seite tat sich im 19. Jahrhundert König Ludwig II. als Byzanz-Liebhaber hervor. Sein Enthusiasmus ging so weit, dass er sich auf Burg Falkenstein ein sarkophag-ähnliches Bett mit Altarbaldachin zulegen wollte. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in München der weltweit erste Universitätslehrstuhl für Byzantinistik eingerichtet.
Archäologische Staatssammlung Lerchenfeldstraße 2 80538 München www.archaeologie-bayern.de Eintritt: € 6,–





