Der neue gotische Stil kam im damals deutschsprachigen Kulturraum erstmals beim südlichen Querschiff des Münsters zur Anwendung. Die dafür geschaffenen Statuen, insbesondere die „Ecclesia”, die „Synagoge” und der Engelspfeiler, zählen zu den bekanntesten Werken der mittelalterlichen Baukunst. Durch den Münsterbau entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Kunst, und das Straßburger Münster wurde Modell etwa für den Bamberger Dom.
Objekte aus anderen Zentren der Gotik
Die Ausstellung zeigt Handschriften, Werke der Bildhauerei, Glas- und Buchmalerei sowie der Goldschmiedekunst aus Straßburg. Auch Referenzobjekte der französischen Gotik sind zu sehen, so aus Chartres, Lyon, Dijon oder Besançon. Dazu wurden die beeindruckenden Bauzeichnungen vom Münster aus dem 13. Jahrhundert in zwei Räumen zugänglich gemacht. Der Katalog zur Schau ist leider nur in französischer Sprache erhältlich.





