Die Schau bietet 200 Werke, die in sechs Themenfeldern präsentiert werden. Diese beziehen sich etwa auf die meisterhafte Selbstinszenierung Dürers, auf seinen Erfolg als Unternehmer oder auf sein unmittelbares, stark vom Humanismus geprägtes Umfeld in Nürnberg. Drei Sektionen stellen die Werke selbst in den Mittelpunkt und gehen der Rolle Dürers als Perfektionierer und Erneuerer der Kunst nach.
Gezeigt werden etwa die Parallelen zwischen zeitgenössischer Erzählkunst und Dürers dramatisierendem Stil, den der Künstler vor allem in seiner frühen Druckgraphik entwickelte. Diese Arbeiten werden außerdem in den Kontext des späteren kunsttheoretischen Werks gestellt. In einem „Forschungslabor“ können die Besucher nachvollziehen, wie durch neue Technologien und Forschungsmethoden der Blick auf den Schaffensprozess des Malers möglich wird. Auch Führungen durch das Burgstraßenviertel, in dem Dürer lebte, werden angeboten. Ein voluminöser Begleitband erscheint zur Ausstellung.





