Einen Aufsehen erregenden Fund haben tschechische Forscher der Universität Olmütz in Bolivien gemacht: Das Team um den Historiker Ivo Bartecek entdeckte südöstlich des Titicacasees die höchste bisher bekannte Inka-Stadt. Sie liegt auf mehrere Ebenen verteilt in 3000 bis 4400 Meter Höhe in den bolivianischen Kordilleren unterhalb der Gipfel des Ancohuma und Illampu. Die Ruinen der etwa 100 Häuser verteilen sich auf einer Fläche von zehn Quadratkilometern. Sie sind rund oder viereckig und an einem Hang gebaut, der nach der aufgehenden Sonne ausgerichtet ist – für Bartecek ein Ausdruck des Sonnenkults der Inkas.





