von ROLF HEßBRÜGGE
An kaum einem Ort kann man europäische Geschichte so gut begreifen wie im italienischen Volterra: In der rund 2.500 Jahre alten toskanischen Stadt zwischen Pisa, Florenz und Siena lassen sich zahllose Relikte aus der etruskischen Epoche, der Römerzeit, des Mittelalters und anderer historischer Abschnitte erkunden. Das bei Touristen beliebteste Studienobjekt ist das über 2.000 Jahre alte römische Theater von Volterra, das in den 1950er-Jahren ausgegraben wurde. Was die Archäologen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten: Just diese Stätte sollte rund 70 Jahre später das wissenschaftliche Verständnis von römischer Konstruktionskunst fundamental verändern.





