Syrien versinkt im Bürgerkrieg. Flüchtlinge strömen in die Levante und nach Anatolien. Über den Irak fallen Horden grausamer Kriegerverbände her. Libyen und Ägypten leiden unter den Nachbeben von Revolten. Griechenland ist wirtschaftlich aufgerieben, die verzweifelten Menschen gehen auf die Straße. Wir schreiben das Jahr 2014. Krisen erschüttern Europa und den Nahen Osten in einem ungekannten Ausmaß. Wirklich? Schon vor 3200 Jahren stürzt die globalisierte Welt des östlichen Mittelmeergebiets in eine tiefe Krise: Erdbeben verwüsten Städte. An die Küste Ägyptens branden Angreifer. Im östlichen Mittelmeerraum, von Griechenland über Anatolien bis in die Levante, brennen die Paläste. Revolten, Kriegerheere und Handelskrisen beuteln die Menschen. Ein Archäologe hat eine neue Erklärung für das, was damals geschah. Und Katastrophen-Forscher ziehen Parallelen: Um mit solch fundamentalen Erschütterungen fertig zu werden, griffen die Menschen damals zu denselben Strategien wie heute. Kurzum: Aus den Krisen der Vergangenheit können wir tatsächlich lernen.
Seite 58 Das große Beben
Um 1200 v.Chr. versank das östliche Mittelmeergebiet im Chaos.
Seite 66 „Krisen machen uns stark”
Wie wir aus der Geschichte lernen können.
Seite 70 Aus dem Dunkel ans Licht
Das frühe Griechenland: Nach dem Kollaps war vor der Blüte.





