Hotel, Hostel, Bed and Breakfast, Couchsurfing und vieles mehr – Unterbringung heute
Das 21. Jahrhundert hat in puncto Unterbringung viel zu bieten. Längst gibt es überall Unterkünfte, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer Gäste zugeschnitten sind. So finden sich zum Beispiel Hotels, die auf Touristen und solche, die auf Business-Besucher und Tagungsgäste spezialisiert sind. Für besonders wohlhabende Personen mit hohen Ansprüchen existieren Luxushotels. Wer entspannen will, steigt im Wellness-Hotel ab. Im niedrigeren Preissegment finden sich Hostels, Jugendherbergen, Bed and Breakfast-Pensionen oder Campingplätze. Manch einer vereint mehrere Kombinationsmöglichkeiten unter einem Dach und bietet eine entsprechende Zimmervielfalt passend zu jedem Reisebudget an.
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich außerdem wieder das Übernachten bei Gastfamilien zu Hause – sie schätzen den Kontakt und das authentische Leben vor Ort. Wer es privat mag und nicht ins Hotel möchte, bucht eine Ferienwohnung.
Eine derartige Vielfalt an Unterbringungsmöglichkeiten gab es nicht immer. Noch vor nicht allzu langer Zeit war Tourismus eher wenigen vorbehalten und Reisende mussten bei Privatpersonen anfragen, um an einem Ort übernachten zu können. An Luxus und Komfort war hier nicht zu denken.
Wie fing aber nun alles an?
Erste Anfänge der Unterbringung von Fremden in der Steinzeit
Tatsächlich ist die Idee der Beherbergung von Fremden wohl ungefähr so alt wie die Menschheit selbst. Schließlich befanden sich immer Sippschaften auf Reisen – auch, wenn in der Steinzeit vermutlich eher keine touristischen Intentionen der Grund dafür waren. Nachweise für die Beherbergung von Gästen in der Steinzeit wurden zum Beispiel in der Höhle von Lascaux in Frankreich gefunden. Dank ihrer eindrucksvollen Höhlenmalerei gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Reisen und Übernachten in der römischen Antike
Auch, wenn die schiere Vielfalt an Unterkünften natürlich ein Produkt der Neuzeit ist, gab es Tourismus schon viel früher in der Antike. Tatsächlich war es schon zu Zeiten der Römer nicht ungewöhnlich, zu verreisen und sich ferne Länder anzusehen.
Der antike römische Tourismus hat sogar bis heute seine Spuren hinterlassen. So finden sich beispielsweise in ägyptischen Grabstätten und Tempeln Kritzeleien römischer Besucher. Meist verewigten diese sich hier mit ihren Namen oder einem kleinen Gedicht. Klingt nach Touristen der Neuzeit, fand aber in der Antike statt.





