Warum die Inkas an so einem Ort eine Stadt gegründet haben, ist den Forschern ein Rätsel. “Vielleicht wegen der nah gelegenen Silberminen, vielleicht waren sie aber auch wegen des Ausblicks hier”, sagt der britische Expeditionsleiter Peter Frost: “Die Inkas scheinen hier die Sonne beobachtet zu haben, um ihren Kalender zu führen.”
In der etwa 35 Kilometer südwestlich vom Berg Machu Picchu gelegenen Siedlung fanden die Forscher Straßen, Friedhöfe, Vorratsspeicher und etwa hundert verlassene Wohnhäuser. Die Ruinen und die entdeckten Keramiken zeugen von einer langen Geschichte des Ortes: Sie scheint nicht nur die letzte Stadt der Inkas gewesen zu sein, sondern auch eine ihrer ersten, erklären die Forscher.
Ganz verlassen ist die Siedlung auch heute noch nicht: Zwei indianische Familien fanden die Wissenschaftler, die dort zwischen den Ruinen ihrer Vorfahren leben.





