Die Maya-Forschung erlebt zurzeit eine Revolution. Gleich mehrere Funde in Guatemala zwingen die Archäologen, die kulturelle Blüte der Maya um Jahrhunderte vorzuverlegen. Kunstvolle, detailreiche Gemälde, wie man sie bisher nur aus der Klassik kannte, stammen offenbar aus einer Phase, die man lange für wenig bedeutend hielt. Götter, Kulte, politische Vorstellungen – all das hielten die Maya schon lange vor der Entstehung der weltberühmten Zentren Tikal und Chichen Itza in Bildern fest. Und: Nach neuesten Erkenntnissen hatte dieses Volk nicht nur die höchst entwickelte, sondern auch die erste Schrift im alten Amerika, noch vor seinen Nachbarn, den Olmeken.
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In einer überwucherten Pyramide machte der Ausgräber William Saturno einzigartige Entdeckungen.
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Die Digitalisierung eines kostbaren und einzigartigen Maya-Schriftstücks gibt tiefe Einblicke in das kosmologische und medizinische Wissen der Menschen.
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Der US-amerikanische Archäologe Richard Hansen spricht über seine neueste Entdeckung und die Zusammenarbeit mit Hollywoodstar Mel Gibson.





