Harald Meller ist Trubel gewöhnt. Da will es schon etwas heißen, wenn der Landesdenkmalpfleger Sachsen-Anhalts die Hände über den Kopf zusammenschlägt und lacht: „Ja, das ging ab wie Hölle!” Kaum hatten Anthropologen Ende Juni den Indizienbeweis vorgelegt, dass es sich bei den Knochen, die in einem Bleisarg im Magdeburger Dom ruhten, wirklich um Editha handelt, die Frau Ottos des Großen, begann der Presserummel.
In Großbritannien sorgte die Entdeckung der Enkeltochter Alfreds des Großen, der England vom Joch der Dänen befreit hatte, für Begeisterung. Die britischen Zeitungen feierten sie als das älteste erhaltene Mitglied der Royal Family. Hierzulande bejubelte die Presse Editha (910 bis 946) als „Lady Di des Mittelalters”. Und da ihr Gatte, Kaiser Otto I., das begründete, was als „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation” in die Geschichtsbücher einging, sieht Harald Meller in ihr die „ Urmutter der Deutschen”.
Einen anderen Ton schlägt Rainer Kuhn an, Edithas Entdecker. „ Sie war ein Zufallsfund”, sagt der Archäologe, der die Ausgrabungen im Magdeburger Dom im Auftrag der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt leitet. „Ein Nebenprodukt unserer Arbeit, wenn auch ein willkommenes.” Was nach Understatement klingt, entspricht den Tatsachen. Kuhns Team hat eben nicht nur Edithas Knochen gefunden, sondern noch einiges mehr, was historisch bedeutsam ist. Kuhn blickt hinüber auf die riesige Klimakammer, die im Querhaus des Doms aufgebaut ist. Allein ihr Kühlaggregat ist größer als eine Garage.
Ein Rundgang durch den Magdeburger Dom macht klar, warum es sich bei der seit 2001 laufenden Kampagne um die derzeit spannendste mittelalterliche Ausgrabung in Europa handelt. Kaum hatten die Archäologen die Fußbodenplatten angehoben und die ersten Grabungsschnitte gesetzt, bot sich ihnen schichtenweise Historie: Turmfundamente und eine alte Krypta, Stollen, die im Dreißigjährigen Krieg von Schatzräubern in den Untergrund getrieben wurden, Rohre einer alten Gasbeleuchtung, die selbst vor barocken Grüften nicht Halt machten – und immer wieder menschliche Überreste: Skelette von Kindern neben Bischöfen in vollem Ornat. Dabei ist Kuhns Grabungsauftrag, die Kathedrale Ottos des Großen zu finden. Denn der heutige Dom zu Magdeburg ist zwar das erste gotische Großbauwerk auf deutschem Boden, doch auf dem sich gut zwölf Meter über die Elbe erhebenden Domhügel ist er ein Nachkömmling. Otto der Große ließ hier schon um 955 eine prächtige Kirche erbauen, von „wunderbarer Größe”, wie der damalige Papst Johannes XIII. befand. König Otto, der 962 auch zum ersten deutsch-römischen Kaiser gekrönte wurde, hatte Magdeburg als Hauptstadt gewählt und wollte sie, so heißt es in historischen Quellen, zum „neuen Rom” machen.
EINE STADT ALS HOCHZEITSGESCHENK
Schon unter seinem Vater Heinrich I. hatte Otto sich hier, an der Ostgrenze des Reichs, als eine Art Unterkönig bewährt. Die Stadt an der Elbe wurde dann auch die Morgengabe an seine Frau Editha. Außerdem setzte Otto die Erhebung Magdeburgs zum Erzbistum durch, um die Slawen östlich der Elbe zu christianisieren. Und er wurde hier 973 neben der früh verstorbenen Editha begraben – obwohl er Adelheid von Burgund als neue Frau an seiner Seite hatte. Am Karfreitag 1207 brannte der ottonische Dom ab. Erzbischof Albrecht ließ die Trümmer wegräumen und einen Dom im neuen französischen Stil erbauen: der Gotik. Bis heute reckt er seine Türme in den Himmel. Doch die Archäologen treiben andere Fragen um: Wie sah Ottos Vorgängerbau aus? Und wo lag die Kathedrale, über die der Schreiber Thietmar von Merseburg berichtete, dass der „Caesar” (also Otto) für sie aus Italien „ kostbaren Marmor, Gold und Edelsteine” nach Magdeburg schaffen ließ?
Die Suche, die Rainer Kuhn gemeinsam mit der Grabungstechnikerin Claudia Hartung und seinem Team betreibt, war bereits erfolgreich. Man könnte fast sagen: zu erfolgreich. Statt einer Kirche fanden sie zwei. „Und beide werden von Größe und Ausstattung dem Anspruch eines kaiserlichen Doms gerecht”, betont Kuhn. Nur: Welche ist die Richtige? „Als wir 2001 anfingen, nahmen wir an, unter dem gotischen Dom läge die ottonische Kirche und auf dem Domplatz die Kaiserpfalz”, berichtet Kuhn. Doch als er sich auf dem Domplatz ans Graben machte und auf Gräber sowie weitere Indizien für eine sakrale Nutzung stieß, wurde klar: Es handelt sich um einen Kirchenbau. Und was für einen! Mit einer Breite von 41 Metern war er so mächtig wie die zeitgleichen Dome der bedeutenden Erzbistümer Trier und Köln. Die Ausgräber fanden auch Reste von edlem Interieur: Marmor aus dem Mittelmeerraum und Schmuckmosaike. „Wir wissen aus Thietmars Chronik, dass Otto nach der Kaiserkrönung aus Italien antike Bauelemente mitbrachte”, sagt Kuhn. Ein Fragment „Cipollino-Marmor”, das die Ausgräber unter dem Domplatz entdeckten, stammt von der griechischen Insel Euböa. Aus dem gleichen Stein besteht auch die Platte, die das Grab Ottos des Großen abdeckt, das sich heute im Chor des gotischen Doms befindet. Demnach könnte der Kaiser zunächst in der „Nordkirche” auf dem Domplatz bestattet worden sein.
ZWEI KIRCHEN, EIN RÄTSEL
Doch so einfach ist es nicht. Das Problem: Auch unter dem gotischen Dom ruhen die Reste einer imposanten Kirche – nicht ganz so breit, aber mit 33 mal 90 Metern immer noch von großartigen Ausmaßen. Und hier gibt es ebenfalls mediterrane Materialien. Außerdem sind in der „Südkirche” im 11. und 12. Jahrhundert Erzbischöfe bestattet worden. Und noch ein weiteres Indiz spricht dafür, dass diese Kirche der Dom Ottos des Großen war: Nur hier haben die Ausgräber Brandspuren gefunden. „ Zumindest das können wir sicher sagen”, erklärt Kuhn: „Die Südkirche ist der Bau, der 1207 abbrannte.” Doch das Rätsel ist noch nicht gelöst.
Immerhin wurden aus den Ruinen des alten Doms einige exotische Elemente in den gotischen Nachfolger übernommen. Im Chor stehen Säulen, die eine Odyssee hinter sich haben: roter Porphyr aus Ägypten, eine grüne Variante des Vulkangesteins aus Griechenland, zudem Granit aus Algerien und der Türkei. Einst brachten die Römer die Säulen nach Italien, von dort ließ Otto sie nach Magdeburg transportieren. Auch das Kaisergrab, vor dem heute Touristen gerne pausieren, hat den Umzug mitgemacht.
„Im 19. Jahrhundert wurde bereits nachgeguckt, ob Otto darin liegt”, erzählt Kuhn. An den Tag kamen Knochen und Stoffreste. Eine Zeichnung des mutmaßlichen Kaiserschädels aus der Zeit existiert noch. Aber ganz sicher kann man nicht sein, dass all das wirklich von Otto stammt. Schließlich ist eine Menge passiert: Im Dreißigjährigen Krieg, als Tillys Truppen Magdeburg in Schutt und Asche legten, wurde der Dom geplündert. Auch der Zweite Weltkrieg hat Magdeburg heftig heimgesucht. Viele Kirchen überstanden das nicht. Der Dom hatte Glück. Ottos Gebeine auch?
Zumindest hatte der Kaiser alles unternommen, sich das Seelenheil zu sichern – besonders durch den Dombau. Eine Elfenbeintafel, die heute im Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen ist, zeigt Otto vor Christus als Weltenrichter. Auf den Armen bietet Otto Christus den Magdeburger Dom dar. Die Heiligen Petrus und Mauritius stehen ihm zur Seite. Der Historiker Johannes Laudage schreibt in seiner Otto-Biografie, hinter dem Dombau stecke die kaiserliche „Hoffnung auf ewige Ruhe und eine Wohnung im Himmelreich”. Deshalb soll Otto in seiner Kirche auch viele Reliquien deponiert haben. „Sie sollten dem Herrscher am jüngsten Tag die Fürsprache der Heiligen sichern”, weiß Laudage. Eine Art Ablasshandel: Otto pflegte eine brutale Herrschaftspraxis und bekriegte sich auch mit Familienmitgliedern – da konnte er jeden Beistand gebrauchen.
EDITHA als SCHUTZENGEL
Auch seine Frau passt in das Konzept. Editha war nicht nur Prinzessin einer mächtigen Königsfamilie, die der jungen sächsischen Dynastie Glanz und Gloria verlieh. Sie war auch eine Nachfahrin Oswalds des Heiligen. Wohl ein Grund, warum Otto bei ihr begraben werden wollte. Dass die beiden aber auch ein Jahrtausend später noch immer kaum 20 Meter voneinander entfernt liegen, war nach der bewegten Geschichte der Stadt eine Überraschung – genau wie ihr Fund.
„Es war bekannt, dass im Chorumgang ihr Kenotaph aus der Renaissance steht”, berichtet Kuhn. Doch ein solches Scheingrab ist gewöhnlich leer. Als Kuhns Team dort auf der Suche nach einer Krypta graben wollte, musste es abgebaut werden. Dabei stießen die Archäologen auf eine Bleikiste, auf der in Latein stand: „Die sterblichen Überreste der Königin Edith sind in diesem Sarkophag geborgen.” Der Sarginhalt – darunter Seidenstoffe, eingedrungene, inzwischen vertrocknete Käfer und 42 menschliche Knochen – wurde monatelang untersucht. Die anthropologischen Untersuchungen von Kurt W. Alt und Corina Knipper an der Universität Mainz ergaben, dass es sich hierbei um die Überreste einer weiblichen Person handelt, etwa 1,57 Meter groß, zwischen 35 und 40 Jahre alt. Das passt auf Editha. Die Strontium-Isotopenanalyse der Zähne brachte Sicherheit: Die Frau aus dem Bleisarg stammte nicht aus Magdeburg, sondern war in einer Kalkregion aufgewachsen – wie sie rund um Wessex in Südengland zu finden ist. Und genau da hatte Editha als Kind gelebt.
Die Stickstoff- und Kohlenstoff-Isotope in den Knochen eines Toten verraten, ob der Mensch zu Lebzeiten mehr tierische oder mehr pflanzliche Proteine zu sich genommen hat. Editha, das zeigt die Analyse, hatte sehr gut gespeist: viel Fleisch und Fisch. Wie gut, zeigt der Vergleich mit anderen Bestattungen aus dem Dom. „ Sie hat sich hochwertiger als die städtische Elite ernährt”, erklärt Anthropologieprofessor Alt. Und doch liegen im Magdeburger Dom auch eine Reihe von Menschen, die noch edler tafelten als die Königin: die Geistlichkeit. Im Kloster gab es an den vielen Fastentagen nur den besten Fisch.
GoLDEne GLÜCKSFUNDE
Der Schnitt durchs Zentrum des Doms sollte eigentlich nur den Grundriss der einstigen Südkirche absichern. Doch in deren Vierung stießen die Archäologen auf Gräber solcher Prominenz. Manche waren schon vor gut 1000 Jahren geleert worden. Aus der Magdeburger Bischofs-Chronik wusste der Chefausgräber Kuhn, dass erzbischöfliche Leichname zu der Zeit umgebettet wurden. Ein solches Knochendepot kam jetzt ans Licht. Vor allem aber – Kuhn nennt das einen „unglaublichen Glücksfall” – lagen in zwei der leeren Gräber noch kleine Goldrelikte: ein Ring, der vielleicht einmal einen Stab verzierte, sowie ein fingergroßes Löwenköpfchen. „Das ist die Spitze einer erzbischöflichen Krümme” , erklärt Kuhn, „eines Krummstabs, der damals, als das Grab geleert wurde, schon zerfallen war.” Den Umbettern waren die Preziosen entgangen, heute beweisen sie den hohen Rang ihrer einstigen Besitzer.
Aber das ist alles nichts gegenüber „Struktur Nr. 6844″, über der sich die Klimakammer erhebt: ein aufwendiges, unangetastet gebliebenes Grab. Falko Daim, Direktor des Mainzer Römisch-Germanischen Zentralmuseums, sieht in ihm den bedeutendsten Kirchengrabfund seit 1942, als im Bamberger Dom das Papstgrab von Clemens II. geöffnet wurde. Jeder, der die Klimakammer betritt, muss im engen Vorraum einen weißen Schutzanzug anziehen, eine Haube über den Haaren und einen Mundschutz tragen. „Wir wollen hier keine moderne DNA hineinbringen”, erklärt Kuhn. Dann geht es bei sieben Grad Celsius ins Innere des etwas mehr als Wohnzimmer großen Schutzraums. Im Boden öffnet sich eine drei Meter tiefe Ausschachtung. „Darf ich vorstellen”, sagt Kuhn, „das ist Erzbischof Wichmann von Seeburg, ein enger Vertrauter von Kaiser Friedrich Barbarossa.”
Das Grab ist hervorragend erhalten. Noch steht die anthropologische Untersuchung aus, doch die Archäologen sind überzeugt, Wichmann gefunden zu haben, der von 1115 bis 1192 lebte. Für den Stauferkaiser handelte der Erzbischof den Frieden mit den lombardischen Städten aus und bewährte sich in den legendären Auseinandersetzungen mit Heinrich dem Löwen. Wichmann von Seeburg ist eine der großen Persönlichkeiten des Mittelalters.
BISCHOF MIT SCHUHGRÖSSE 41
„Er liegt im Grab genau so, wie auf der bronzenen Grabplatte porträtiert, die im Chorumgang hängt”, sagt Kuhn und zückt den Laserpointer: „Hier oben sehen wir die golddurchwirkte Mitra. Der Brokat kommt vermutlich aus Palermo. Sein Schädel ist gut erhalten. Wir haben hier den Bischofsstab, dort den silbervergoldeten Bischofskelch. Die Textilien sind sehr gut erhalten. An den Händen sehen Sie die Kussmedaillons, die auf die Handschuhe genäht waren. Die Knie sind noch in situ. Das ist ein Zeichen, dass er nie bewegt wurde. Spektakulär ist auch die Erhaltung der Schuhe. Sogar die Goldstickereien sind zu erkennen. Heute hätte er Schuhgröße 41.” Letzte Sicherheit über Wichmanns Identität wird die anthropologische Untersuchung bringen. Danach dürfte ein ähnlicher Rummel beginnen wie bei Editha. Die wird dann ihre endgültig letzte Ruhe gefunden haben: wiederbestattet in einem Titansarg. Das britische Königshaus ist schon eingeladen. ■
KAI MICHEL, Wissenschaftsjournalist in Zürich, war fasziniert, als er einem Toten ins Gesicht blickte, der ein Freund von Barbarossa war.
von Kai Michel
Otto der Grosse – Der ERSTE KAISER DER DEUTSCHEN
Die Zeitgenossen waren voll des Lobes für Otto den Großen (912 bis 973). „Amor mundi”, nannte ihn der sächsische Geschichtsschreiber Widukind von Corvey, „Liebling der Welt”. Und der Chronist Thietmar von Merseburg schrieb 40 Jahre nach Ottos Tod: „In seinen Tagen erstrahlte das goldene Zeitalter.” Vor allem eine Tat sicherte dem Herrscher aus dem sächsischen Geschlecht der Liudolfinger die Wertschätzung der Zeitgenossen: 955 besiegte er in der Schlacht auf dem Lechfeld die Ungarn. Deren Reiterscharen hatten Mitteleuropa jahrzehntelang raubend und mordend heimgesucht. Otto stellte sich ihnen an der Spitze des Heeres entgegen. Die Legende berichtet, dass er dabei die Heilige Lanze in Händen hielt, in die ein Stück eines Nagels vom Kreuz Christi eingefügt war.
In die Geschichtsbücher ging Otto I. vor allem als Begründer dessen ein, was später das Heilige Römische Reich Deutscher Nation werden sollte. Sein Vater, der König des Ostfrankenreichs Heinrich I., hatte in seiner „Hausordnung” Otto zum Erben und alleinigen Thronfolger bestimmt. Das Königtum galt fortan als unteilbar. Otto setzte diesen neuen Anspruch mit Vehemenz durch: Sogar seine Brüder und Söhne bekriegte er, um das königliche Machtmonopol zu etablieren. Als diese seinen Anspruch anerkannt hatten, schloss er Frieden mit ihnen und band sie in sein Herrschaftssystem ein. 961 eroberte Otto das Königreich Italien, ein Jahr später krönte ihn Papst Johannes XII. in Rom zum ersten römisch-deutschen Kaiser.
Magdeburg war die Stadt, in der sich Otto am häufigsten aufhielt. Mit dem Bau des prächtigen Doms und zahlreichen Schenkungen hätte er sie gerne zum „neuen Rom” gemacht.
KOMPAKT
· Auf der Suche nach Ottos Dom fanden Archäologen die Fundamente von gleich zwei Kirchen, die dafür in Frage kommen.
· Und sie stießen per Zufall auch auf die Gebeine von Editha, der „Urmutter der Deutschen”.
INTERNET
Die archäologische Grabung online: www.domgrabungen-md.de
E-Book
Christian Forster und Birge Tetzner DER MAGDEBURGER DOM: GRABLEGE OTTOS DES GROSSEN Der reich bebilderte Führer stellt die wichtigsten Kunstwerke vor, erzählt viele Legenden und zeigt die besten Standorte zum Betrachten und Verweilen. Für € 6,80 als E-Book erhältlich unter www.pausanio.de/ebook-magdeburger-dom
LESEN
Johannes Laudage OTTO DER GROSSE Eine Biographie Friedrich Pustet, Regensburg 2001, € 34,90
Matthias Puhle (Hrsg.) AUFBRUCH IN DIE GOTIK Der Magdeburger Dom und die Staufferzeit, Ausstellungskatalog, 2 Bände Philipp von Zabern, Mainz 2009, € 89,90
Harald Meller et al. (Hrsg.) AUFGEDECKT II Forschungsgrabungen am Magdeburger Dom 2006–2009 Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderband 13 Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) 2009
Ein KIRCHENSCHIFF VOLLER SCHÄTZE
Unter dem Dom entdeckten Archäologen alte Gräber und Grüfte. Brandspuren (4) und Krypta (5) belegen die Existenz einer früheren „Südkirche”. Am Domplatz tauchten Reste einer „ Nordkirche” auf, die wegen der Bebauung nicht völlig ausgegraben werden kann.





