Im Jahr 2009 begeisterte in Stuttgart die Ausstellung „Eiszeit – Kunst und Kultur“ die Besucher mit einer Gesamtschau der weltweit einmaligen Artefakte, die Archäologen im Verlauf von Jahrzehnten in den Höhlen der Schwäbischen Alb gefunden hatten. Neben den aus Elfenbein geschnitzten Löwen, Mammuts, Wildpferden und Vögeln sowie den aus Tierknochen gefertigten Flöten konnte damals auch die erst kurz zuvor entdeckte „Venus vom Hohle Fels“ – eine winzige Frauenstatuette mit üppigen Proportionen – in Stuttgart bestaunt werden.
Wer sich heute diese Funde – seit Herbst 2017 zählen sie zum UNESCO-Weltkulturerbe – anschauen möchte, steht vor einem Problem: Nach der großen Schau 2009 wurden die Exponate wieder dauerhaft auf verschiedene Standorte in Baden-Württemberg verteilt. Dazu zählen das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart, das Museum der Universität Tübingen, das Ulmer Museum und das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren. …
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