Vor 140 Millionen Jahren lagen tropische Küsten vor Deutschlands Haustür. Durch das flache Wasser wateten Dinosaurier – darunter dreizehige Ornithopoden und Theropoden sowie elefantenfüßige Sauropoden. Zentimetertief drückten sich die Spuren der tonnenschweren Tiere in den Schlamm. Durch Zufall haben sich ihre Abdrücke bis heute erhalten: Ein plötzlicher Sturm hatte sie mit Sand bedeckt und somit vor der Zerstörung bewahrt. Im Laufe der Zeit wurde der Schlamm zu Ton, der Sand zu Sandstein. Im August 2004 wurden die Abdrücke in einem Sandsteinbruch nahe Hannover entdeckt. Das Niedersächsische Landesmuseum hat sich auf die Spuren der Spuren gemacht und ihre Entdeckung, Bergung und Erforschung dokumentiert. Ein etwa 30 Quadratmeter großer Abguss macht die fünf Fährten im Museum sichtbar.
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover Willy-Brandt-Allee 5 30169 Hannover www.nlmh.de Eintritt: € 4,– (ermäßigt € 3,–)





