Hill und seinen Kollegen vermuten, dass die eisenzeitlichen Überreste, die beim Bau einer Sportanlage entdeckt wurden, entweder aus dem ersten Jahrhundert vor oder nach Christus stammen. Die einstigen Siedler wurden möglicherweise von einfallenden Römern vertrieben, spekulieren die Forscher.
Den Grundriss einer Wohnanlage aus der Eisenzeit haben Archäologen auf dem Campus der britischen Universität Warwick entdeckt. Die Siedlung von mindestens 15 Rundhäusern sei der früheste Beweis für die Besiedlung der Gegend von Coventry, berichtet die Universität Warwick in einer Pressemitteilung.
Die bisher ausgegrabenen Gebäudegrundrisse scheinen lediglich ein Teil eines größeren Komplexes zu sein. Auf einer Seite begrenzte ein kleiner Fluss die Siedlung, die nahe einer spätsteinzeitlichen Straße gelegen war. Die Archäologen um Stephen Hill von der Universität Warwick fanden außerdem Tonwaren und einige Tierknochen, die ebenfalls aus der Eisenzeit stammen.
ddp/bdw – Cornelia Pfaff





