Auf einen für das steinzeitliche Europa noch unbekannten Bestattungsritus sind Archäologen um John Robb von der britischen Universität Cambridge gestoßen. Bei der genauen Untersuchung rund 7000 Jahre alter menschlicher Knochen, die man Ende der 1970er-Jahre in einer süditalienischen Höhle gefunden hatte, schlossen sie aus Werkzeugspuren: Von den Knochen war nach dem Ableben der Menschen sorgfältig sämtliches Fleisch entfernt worden. Wozu diese „Dekarnation” diente, lässt die Forscher rätseln.





