Der 59-jährige Wiener (Bild: mit Schliemann-Büste) wurde 2006 ungewollt zum Chefausgräber von Deutschlands bekanntester archäologischer Stätte – Troja in der Türkei. Seit dem Fund eines neuen Grabenstücks gehört der studierte Chemiker zu den Troja-Infizierten. Vom Altertum war er allerdings schon davor begeistert: In seiner Doktorarbeit beschäftigte sich Pernicka mit antiker Keramik aus Ostpersien. Der wissenschaftliche Direktor des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie in Mannheim und Professor für Archäometallurgie an der Universität Tübingen hat die Archäologie mit seinem naturwissenschaftlichen Instrumentarium erheblich bereichert.





