Hoch geschätzte Werke mittelalterlicher Kunst aus Köln sind heute über die großen Sammlungen der Welt verteilt und zählen dort zu den kostbaren Stücken. Die Ausstellung wird rund 150 hochkarätige Leihgaben internationaler Museen wieder nach Köln holen – aber nur für kurze Zeit. Die Spitzenwerke aus Berlin, Nürnberg, London, Paris, New York, Philadelphia, Washington, Cleveland, Detroit, Chicago und Los Angeles waren zum Teil seit Jahrhunderten nicht mehr in Köln zu sehen.
Die Ausstellung bietet 500 Jahre Kölner Kunst von der Romanik über die Gotik bis zum Beginn der Renaissance. Gezeigt werden kostbare Elfenbeinschnitzereien und Goldschmiedearbeiten, feinste Buch- und Tafelmalereien, edle Textilien, prächtige Glasmalereien, meisterhafte Bildschnitzereien. Darüber hinaus werden die wichtigsten Aspekte Kölner Kunstschaffens dargestellt und vertieft.
Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog mit aktuellen Beiträgen. Auch aus wissenschaftlicher Sicht wird die Sonderschau dazu beitragen, Kölns „Glanz und Größe“ in neuem Licht zu sehen.
Begleitend zur Ausstellung werden in einem „Stadtspaziergang“ jene Orte einbezogen, an denen die Besucher weitere Schätze erwarten, und die das Mittelalter bis heute nachvollziehbar machen. Dazu zählen neben dem Dom und den romanischen Kirchen, auch die anderen städtischen Museen mit mittelalterlichen Sammlungen. Ein großes Konzert am 13. November 2011 präsentiert die neu vertonten Gesänge aus dem „Antiphonar der Anna von Hachenberch“ und damit erstmals wieder die Originalmusik an St. Cäcilien aus der Zeit um 1520. Ein unterhaltsames Adventskonzert für die ganze Familie lässt am 3. Dezember 2011 Lieder aus dem berühmten Liederbuch der Anna von Coeln erklingen. Darüber hinaus legt der Museumsdienst Köln ein umfangreiches Rahmenprogramm für Kinder auf.





