Erstmals haben Forscher Hinweise gefunden, dass in Griechenland zur römischen Zeit Tote einbalsamiert wurden. Die Wissenschaftler um Frank Rühli von der Universität Zürich und Nikolaos Xirotiris von der Demokritus Universität Thrace in Komotini hatten in Nordgriechenland die Überreste einer etwa 55-jährigen Frau aus dem Jahr 300 untersucht. Sie entdeckten dabei typische Substanzen zur Mumifizierung wie Myrrhe sowie spezielle Fette und Harze. Schon vorher hatten manche Historiker vermutet, dass auch im römischen Griechenland angesehene Personen nach ihrem Tod einbalsamiert wurden. Jetzt gibt es dafür den ersten Beleg.





