Ungewöhnlich ist allerdings seine herausragende Größe, die sich wahrscheinlich nur ein sehr reicher Mann hatte leisten können. “Wir wissen den Namen des Besitzers zwar nicht sicher”, berichtet Grabungsleiter John Steinberg, “aber das Alter des Gebäudes und sein Standort stimmen zweifellos mit den Beschreibungen von Snorris Bauernhaus in der Vinland-Saga überein.”
Diese Überlieferung aus dem 13. Jahrhundert erzählt die Lebensgeschichte von Snorri Thorfinnsons Eltern, die im Jahre 1004 auf den Spuren des ersten Amerikafahrers Leif Eriksson auf dem amerikanischen Kontinent landeten und drei Jahre wahrscheinlich als Händler in Vinland lebten. Diesen Ort, den Forscher irgendwo im kanadischen Neufundland vermuten, konnte bisher allerdings nicht genau lokalisiert werden. Mit ihrem kleinen Sohn kehrte das Wikingerpaar schließlich recht wohlhabend in die Heimat zurück und ließ sich laut der Vinland-Saga in Glaumbaer nieder.





