“Demnächst zehn Milliarden Menschen stellen ein gigantisches Nahrungsreservoire für gefährliche Mikroben und andere Kleinstlebewesen dar”, betonte er. Die Menschheit müsste gegen immer neu entstehende Krankheitserreger kämpfen. Allein das Abfallproblem sei groß: “Die Biosphäre könnte eine auf dem Niveau von Amerika oder Europa konsumierende Weltbevölkerung in dieser Größenordnung nicht aushalten.”
Dass die Weltbevölkerung langfristig tatsächlich so stark absinkt, hält der Biologe Markl keineswegs für unrealitisch: “In 200 Jahren wird überall das eingetreten sein, was heute in den hoch entwickelten Ländern zu sehen ist. Viele Familien haben dort nur noch ein Kind, viele gar keines.”
dpa





