
Neun Fragen an Falko Brinkmann (31), Physiker
Ich war von der Idee sehr begeistert, habe aber feststellen müssen, dass in Karlsruhe noch kein Science Slam gibt. Niemand kannte das Format Wissenschaft und Forschung auf der Bühne zu präsentieren. Daher habe ich das einfach selbst organisiert. Aber vorher blieb mir nichts anderes übrig, als die Erfahrung selbst zu machen, die ich anderen biete.
Welchen Aspekt deines Vortrags findest du am schwierigsten in einfachen Worten zu erklären?
Mein Vortrag beschäftigt sich mit Tumorzellen, die sich im Blut befinden. Es geht im Grund um die Krankheit Krebs – ein sensibles Thema…
Wie oft hast du deinen Slam-Vortrag schon gehalten…
Das wird das erste Mal sein, dass ich das Thema meiner Doktorarbeit präsentiere. Den Science Slam Vortrag über meine Diplomarbeit „Medicine goes Nano” habe ich sicherlich 15 mal präsentiert.
…und wie viel hast du seit der Premiere daran verändert?
Die Grundstruktur ist immer gleich geblieben, aber ich feile noch immer vor jedem einzelnen Vortrag an den Feinheiten der Präsentation.
Von allen Vorträgen anderer Slammer, die du bisher gesehen hast: Worum ging es in deinem Lieblings-Slam?
Der Darm mit Charme – darin erklärt Giulia Enders das Zusammenspiel von Mensch und Bakterien jenseits des Magens
Was ist das Beste an einem Science Slam…
…für das Publikum?
Das Publikum lernt Dinge, von denen es noch nie gehört hat, und das bei bester Unterhaltung in Club-Atmosphäre
…für dich?





