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Die Buchstaben unseres Alphabets stehen für einzelne Klänge, die zusammengesetzt verschiedene Worte bilden, diese Worte wiederum stehen für Gegenstände und Ideen. All dies entwickelte sich über Jahrtausende aus anfänglichen “Bild-Worten”, so die Forscher. Da die Bilder mit der Zeit zu umständlich waren und nicht mehr alle Sachverhalte wiedergeben konnten, entwickelte sich die Keilschrift.
Abgeleitet von den Bildern war es ab dem 3. Jahrtausend vor Christus der Klang, der Gegenstände und Ideen darstellte. Die ältesten Schriftzeugnisse auf Tontafeln stammen aus der Stadt Uruk, 240 Kilometer südwestlich von Bagdad gelegen. Die Keilschrift breitete sich im Verlauf der nächsten Jahrtausende aus. Auch die Assyrer und Babylonier, genauso wie die Elamer, Hethiter, Hurriter und die Urartäer bedienten sich gerne dieses Werkzeugs. Erst im 1. Jahrhundert vor Christus wurde Keilschrift durch das einfachere System der Aramäer ersetzt.
“Im Prinzip”, so gesteht Collins, “haben diese Kulturen all die Institutionen geschaffen, mit denen jeder von uns heute arbeitet. Wir sind somit die direkten Erben dessen, was vor Tausenden von Jahren formuliert wurde.”





