Zu Beginn des Kern-Artikels “Wer war Jesus wirklich?” verdeutlicht die bdw-Autorin Karin Schlott zunächst grundlegend: Trotz seiner gewaltigen Bedeutung gibt es wenig solide Informationen über den Menschen Jesus – weder direkt von ihm verfasste Schriften noch zeitgenössische Darstellungen sind vorhanden. Durch die Erforschung indirekter Hinweise können Theologen, Historiker und Archäologen allerdings durchaus Licht auf den historischen Jesus, seine Welt und seine Geschichte werfen, wie aus dem Artikel hervorgeht.
Wie Historiker und Theologen berichten, sind durch eine sachliche Betrachtung der Informationen aus den Evangelien und der damaligen Lebenswelt Rückschlüsse möglich, welches Selbstverständnis und welche Motivation Jesus besaß. Ihnen zufolge zeichnet sich deutlich ab: Er war und sah sich selbst als ein jüdischer Endzeit-Prophet.
Ein charismatischer Mensch und seine Welt
Jesus selbst entzieht sich zwar einer direkten Analyse, doch wie Karin Schlott ausführt, gibt es einige interessante Informationen über die Welt, in der er lebte. Beispielsweise gibt es zeitgenössische Überlieferungen zu Pontius Pilatus und den angeblichen Kindsmörder Herodes, der mit seinen Monumentalbauten die Region geprägt hat. Auch neue archäologische Funde und Erkenntnisse runden das Bild ab, in welcher “Kulisse” Jesus lebte und wirkte.
Neben weiteren interessanten Hinweisen rund um Jesus und seine Welt berichtet die Autorin darüber, was die Suche von Wissenschaftlern nach dem Kreuzigungsort und dem Grab von Jesus bisher ergeben hat. Passend zur Jahreszeit stehen auch zwei weitere Themen im Fokus: Weihnachten und der Stern von Bethlehem. Offenbar war diese Geschichte ganz anders, als wir bislang dachten, geht aus den sachlichen Betrachtungen hervor.
Das Titelthema “Jesus, Menschensohn” finden Sie in der Januar-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 19. Dezember im Handel erhältlich ist.
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