Wer als Heranwachsender “Urmenschenbücher” verschlungen hat, wird die dort vermittelten Klischeebilder oft sein Leben lang nicht mehr los: Da umringen wilde Gestalten speerschwingend ein riesiges Mammut oder stechen auf ein Wollnashorn ein, das in eine Fallgrube gestürzt ist. Auch die meisten Archäologen waren bis vor kurzem überzeugt: Sowohl Homo erectus als auch Neandertaler und unsere direkten Vorfahren haben die Riesen des Eiszeitalters gejagt – so, wie es auch im Film “10.000 BC” von Roland Emmerich dargestellt ist. Doch das ist wohl nur ein Mythos: bild der wissenschaft stellt die Ergebnisse neuer Untersuchungen der Tierknochenfunde und neue Interpretationen vor – und zeigt, dass die Urmenschen wohl eher listenreich natürliche Fallen nutzten und damit ein kalkuliertes Risiko eingingen, als blindem Heldentum zu verfallen.
Weitere Themen im aktuellen Heft:
VORSICHT JOSCHKA!
Was angesichts eines Prominenten wie Joschka Fischer Heiterkeit auslöst, ist eine ernste Sache. Denn häufiger Gewichtswechsel lässt nicht nur durch den Jojo-Effekt das Körpergewicht weiter steigen ? er macht auch krank.
STILLE BEBEN ? EIN WARNSIGNAL
Nur mit äußerst empfindlichen Messinstrumenten lassen sie sich nachweisen ? aber sie sind keineswegs belanglos: Stille Beben können die Vorboten schwerer Schläge sein.
VAGABUNDEN IM SONNENSYSTEM
Zwischen Mars und Jupiter fliegt ein Schwarm von Kleinkörpern durchs All ? die Planetoiden. Es sind meist nur Klumpen aus Staub und Geröll, entstanden bei heftigen himmlischen Karambolagen.
DIE EROBERER DER TIEFSEE
Ferngelenkt oder autonom erkunden tauchende Roboter den Meeresgrund. Sie leisten nicht nur Späherdienste, sondern sie bereiten auch die Erschließung von Rohstoffen vor und installieren technische Anlagen.
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bdw