
Neun Fragen an Sebastian Lotzkat, Biologe
Welchen Aspekt deines Vortrags findest du am schwierigsten in einfachen Worten zu erklären?
Die technische Notwendigkeit, meine schuppigen Studienobjekte für die Wissenschaft in Alkohol zu konservieren.
Wie oft hast du deinen Slam-Vortrag schon gehalten…
Rund 20-mal im offenen Wettbewerb.
…und wie viel hast du seit der Premiere daran verändert?
Einiges. Bald nach meinem Debüt kamen diverse zusätzliche Folien rein, danach gab es nur sporadisch noch optischen Feinschliff.
Von allen Vorträgen anderer Slammer, die du bisher gesehen hast: Worum ging es in deinem Lieblings-Slam?
Um politische Tendenzen in der Arbeitsrechtsprechung.
Was ist das Beste an einem Science Slam…
…für das Publikum?
Man bekommt kurze und knackige Einblicke in teils hochkomplizierte Themen über die man sonst nie nachdenkt, staunt wie interessant alle möglichen Dinge außerhalb des eigenen Dunstkreises sein können, und wird dabei auch noch prima unterhalten.
…für dich?
Als Publikum meiner Mitslammer das oben genannte. Als selbst slammender bin ich über Nacht mal ganz woanders und treffe nette Leute mit denen ich einen lustigen Abend verbringe.
In welcher Lebenssituation abseits der Bühne hat es dir bisher geholfen, ein Science Slammer zu sein?
Jedesmal wenn ich z.B. auf einer Tagung einen Vortrag halte. Da bin ich inzwischen ein kleines bisschen weniger nervös und versuche vor allem, meine Folien einfach und übersichtlich zu halten.
Was war der Grund, als du dich das letzte Mal so richtig kaputtgelacht hast?
Womöglich der Bananenkönig.





