Mit dieser Aufforderung lud Albert Einstein seinen Sohn Eduard zu einem Besuch in seiner neuen Sommerresidenz ein. 1929 hatte der Physiker sechs Kilometer südlich von Potsdam ein Holzhaus errichten lassen – nahe am Wald, mit Blick über den Templiner- und den Schwielow-See. Damit Einstein nicht ständig gestört wurde, gab es im Haus kein Telefon. Anrufe nahm der benachbarte Töpfermeister Wolff entgegen, der mit Hilfe einer kleinen Trompete – und einer vereinbarten Tonfolge – die Einsteins informierte. „Einmal lang und laut”: das hieß, dass der Meister selbst verlangt wurde. Ende 1932 musste Einstein sein Sommerdomizil aufgeben und in die USA emigrieren. In den letzten anderthalb Jahren wurde das Haus renoviert und wieder für Besuchergruppen geöffnet (Donnerstag, Samstag, Sonntag).
Einstein-Sommerhaus Am Waldrand 15–17 14548 Caputh Besichtigung nur mit Voranmeldung Info-Telefon: 0049/331/271780 www.einsteinforum.de Eintritt: € 5,– (ermäßigt € 2,50)





