Energisch bahnt sich Fahri I¸sik einen Weg durch das Dickicht auf einen Hügel und deutet auf den schier endlosen Sandstrand. „ Wenn ich nur zwei Jahre später gekommen wäre, stünden hier überall Hotelburgen”, sagt er. Vor 18 Jahren verschlug es den Archäologen nach Patara an der türkischen Mittelmeerküste, wo er die Schlacht gegen den Massentourismus aufgenommen – und gewonnen hat. Obwohl Investoren die immobilen Filetstücke bereits unter sich aufgeteilt hatten, rückten die Baumaschinen nicht an. Das Areal wurde zum Schutzgebiet erklärt. Und das hieß: Bauverbot. So wuchert an den Hängen noch immer undurchdringliches Dickicht. Und auf den hellen Sand des 15 Kilometer langen Strands, den die britische Sunday Times wiederholt zum schönsten Europas gekürt hat, kriechen im Frühjahr zentnerschwere Wasserschildkröten, um ihre Eier abzulegen.
I¸sik, der in Deutschland studiert hat, ist weder Touristenfeind noch militanter Naturschützer. Ihm geht es um Jahrtausende alte Ruinen, die der Sand hier metertief begraben hat. Der türkische Archäologe leitet die Ausgrabungen von Patara, einer versunkenen Stadt, die anatolische Geschichte geschrieben hat. Patara war etwa zwischen dem dritten vorchristlichen und dem vierten nachchristlichen Jahrhundert eine der bedeutendsten Siedlungen der Lykier, über viele Jahre ihre Hauptstadt und ein wichtiger Verkehrsknoten. Schiffe, die in der Antike von Griechenland ostwärts segelten oder von Syrien westwärts, machten hier regelmäßig Station. Die Stadt, die um die Zeitenwende 15 000, vielleicht sogar 20 000 Einwohner zählte, besaß einen geschützten Hafen an der türkischen Südküste – und hatte damit neben der wirtschaftlichen auch eine strategische Bedeutung.
Inzwischen ist der Naturhafen verlandet, nur ein paar schnakenverseuchte Tümpel sind geblieben. Sand, angeschwemmt vom Fluss Xanthos, hat das Gelände neu gestaltet und viele Ruinen zugeschüttet – und sie so vor dem weiteren Verfall bewahrt. Nun helfen die Überreste dabei, Licht auf ein Volk zu werfen, dessen Bedeutung noch nicht ganz klar ist. Vor allem die Anfänge der lykischen Kultur, die vielleicht bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend zurückreicht, liegen noch weitgehend im Dunkeln. Auf einem gut 4000 Jahre alten phönizischen Obelisken aus Byblos ist von einem Volk der Lukka oder Lukki die Rede, womit die Lykier gemeint sein könnten. Ihr Lebensraum – kleiner noch als Schleswig-Holstein – erstreckte sich längs der Mittelmeerküste zwischen den heutigen Touristen-Drehscheiben Antalya und Dalaman und reichte bis tief ins verkarstete Hinterland, wo die Berge über 2000 Meter hoch aufragen.
Dieses Gebiet, heute eine Naturidylle, war einst fest in Menschenhand, wovon viele Ruinen zeugen: imposante Theater, breite Säulenalleen, kanalisierte Straßen, Thermen, Tempel, Aquädukte. Die auffälligsten Hinterlassenschaften der Lykier aber gehören den Toten. Felsgräber stecken wie Waben in schroffen Wänden, und mächtige Sarkophage, Holzhäusern nachgebildet, stehen verstreut im Gelände. Manche thronen hoch auf Bergkämmen, andere ruhen auf meterhohen Pfeilern – als wollten die Lykier den Toten den Weg zu ihren Göttern abkürzen. Die meisten findet man in den ausgedehnten Begräbnisstätten am Rande der einstigen Siedlungen. Alle Steinsärge zeigen Spuren roher Gewalt. Fluch-Formeln, die die Erbauer in den Stein ritzten, hielten die Grabräuber späterer Jahrhunderte offenbar nicht von Plünderungen ab.
Lykien lag an der Schnittstelle vieler Hochkulturen. Phönizier, Griechen, Perser, Ptolemäer, Römer – alle machten hier auf ihren Handelsreisen und Eroberungszügen Station und hinterließen ihre Spuren. In dem kulturellen Schmelztiegel entwickelte sich ein Volk, das viele fremde Errungenschaften – zum Beispiel die römische Badekultur – übernahm und dennoch seine kulturelle Eigenständigkeit nicht verlor. Die Lykier hatten lange Zeit ihre eigene Sprache und ihre eigenen Götter. Auch in der Architektur kupferten sie die Großmächte nicht eins zu eins ab. Sie mussten zwar oft Tribut zahlen, gehörten mal zum griechischen, mal zum persischen oder römischen Machtbereich, aber „hier waren nie fremde Truppen stationiert”, betont I¸sik.
Die Lykier entwickelten sogar eine eigene Schrift. Die ersten Zeugnisse stammen vom Ende des sechsten Jahrhunderts vor Christus. Auch hier zeigt sich der Spagat zwischen Selbständigkeit und Abhängigkeit: Die Schrift orientiert sich stark am Griechischen, nur 10 der 29 Buchstaben gelten als eigenständig. Experten ist es bisher nicht gelungen, sie restlos zu entziffern. Lediglich die Bedeutung einzelner Worte und ein Teil der Grammatik sind bekannt. Auch ein Zwei- und ein Drei-Sprachen-Stein auf griechisch, lykisch und aramäisch konnten das Rätsel nicht lösen. Es gibt einfach zu wenige erhaltene schriftliche Zeugnisse. Nachdem Alexander der Große 333 vor Christus Lykien erobert hatte, setzte sich endgültig das Griechische durch, und mit den geheimnisvollen Lettern war Schluss.
Was eigenständig lykisch ist und was nicht, lässt sich heute nur noch schwer trennen. Viele Archäologen glauben, dass sich die lykische Kultur erst in der Auseinandersetzung mit phönizischen und griechischen Einflüssen herausgebildet hat. I¸sik betont dagegen die Eigenständigkeit der Lykier, sieht das Volk sogar in vielem als Wegbereiter. So soll ein Teil der griechischen Mythologie, vor allem die Frauengestalten, aus Anatolien stammen. I¸sik vermutet, dass in Patara die Geburtsstätte der Zwillingsgötter Apollon und Artemis ist. Denn in den Hymnen von Homer wurden die Geschwister unter Palmen geboren – und in Patara wächst bis heute ein uralter Palmenhain. Auch taucht in den Gesängen die Bezeichnung „Radsee” auf – und es gibt ganz in der Nähe tatsächlich einen See dieses Namens (türkisch: Tekerlek Gölü). Doch manche Archäologen widersprechen hier entschieden: Für sie gilt die griechische Kykladen-Insel Delos als Geburtsstätte der göttlichen Zwei.
Nachdem zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert islamische „ Turkvölker” aus dem Osten eingefallen waren, ging die Kultur mit ihren imposanten Städten unter, und nur noch Hirtennomaden zogen durch das einst blühende Kulturland. Langsam holte sich die Natur die Landschaft zurück – für Archäologen ein Glücksfall. Denn so blieben viele Reste äußerst gut erhalten. Was anderenorts als archäologische Sensation gefeiert würde, liegt hier achtlos unter der heißen Sonne. „Man fühlt sich wie ein Entdecker im 19. Jahrhundert”, schwärmt der Klassische Archäologe Ulf Heiler von der Universität Tübingen, der in Patara in einem Team um Prof. Frank Kolb jahrelang Feldforschung betrieben hat, um dem lykischen Bauernalltag nachzuspüren. Die Gruppe durchforstete ein Gelände von rund 110 Quadratkilometern und fand dabei mehr als 3000 Siedlungsreste. Auf Schritt und Tritt stießen die Archäologen auf Ruinen, die teilweise meterhoch aufragen. Und sie fanden ein dichtes Netz wohlhabender Landgüter, die neben Getreide vor allem Wein und Olivenöl produzierten. Viehzucht, in erster Linie die von Ziegen, hatte ebenfalls einen hohen Stellenwert.
Heute bringen Touristen der lykischen Küste neuen Wohlstand. Traumstrände und romantische Fundstätten liegen hier hautnah nebeneinander – eine prickelnde Attraktion. In Phaselis schwimmen Urlauber sogar im antiken Hafenbecken und breiten ihre Badetücher auf umgestürzten Säulen aus. Nur wenige Kilometer südlich hat dichter Oleander die antike Ruinenstadt Olympos in ein schattiges Zauberreich verwandelt, das hinter jeder Ecke neue Überraschungen bietet – ein Mosaik, ein Sarkophag oder eine alte Wasserleitung. Und in Patara kann, wer vom Schwimmen genug hat, durch altes Gemäuer streifen und sich wie der Lykier Nikolaus von Myra fühlen, dessen Namenstag am 6. Dezember gefeiert wird, und der angeblich hier um 300 nach Christus geboren wurde.
In Patara sind zurzeit die größten Ausgrabungen. Rund 70 Wissenschaftler und Studenten aus vielen Disziplinen, etwa aus Architektur, Biologie, Vermessungswesen und Anthropologie, kümmern sich um ein fast 100 Hektar großes Areal, in dem seit jeher Menschen gesiedelt haben. Reste eines Palastes, die gerade freigelegt werden, stammen vermutlich aus dem siebten vorchristlichen Jahrhundert. Eine Keramik-Scherbe soll noch 1500 Jahre älter sein. Die jüngsten Bauten entstanden in byzantinischer Zeit, als der Hafen verlandete und die Stadt bald darauf verfiel. Die meisten Gebäude, die in Patara derzeit zu sehen sind, wurden in römischer Zeit im ersten bis dritten Jahrhundert nach Christus errichtet.
Der Sand gibt immer neue Schätze preis: etwa ein Straßenverzeichnis, das der erste römische Statthalter Quintus Veranius 46 nach Christus in eine hohe Mauer hat meißeln lassen. Auf ihm sind die Entfernungen zwischen allen lykischen Städten verzeichnet. Von Patara nach Xanthos, kann man dort nachlesen, sind es 56 Stadien (1 Stadion = 184,98 Meter), also rund 10,4 Kilometer. Von Xanthos führen Straßen in fünf Richtungen, nach Nisa sind es zum Beispiel 176 Stadien. Von Tlos nach Telmessos sind es 160 Stadien. „So eine ,historische Geografie‘ ist einmalig”, freut sich I¸sik. Sie liefert nicht nur das gesamte lykische Straßennetz – auch Städtenamen, die vorher nur in Schriften aufgetaucht waren, können nun konkreten Ruinen zugeordnet werden.
Eine weitere Sensation ist ein römischer Leuchtturm. Er ist der einzige weltweit, der im Original – ohne spätere Umbauten – weitgehend erhalten geblieben ist und exakt den antiken Darstellungen entspricht. Vor zwei Jahren war die Rarität in der Nähe von Patara noch unter Sand begraben. Der oberste Stein schaute zwar heraus, war aber von einem gewöhnlichen Feldstein nicht zu unterscheiden. Nachdem 6000 Lastwagen voll Sand weggeschafft waren, kam das imposante Bauwerk zum Vorschein. Allein der quadratische, abgestufte Unterbau – 20 mal 20 Meter groß – ist rund 5 Meter hoch. Auf ihm stand der Turm aus drei ineinander geschachtelten Zylindern, von dem allerdings nur noch ein Stumpf übrig ist. Auch der äußere Zylinder fehlt. Die Archäologin Havva Iskan, die hier die wissenschaftliche Verantwortung trägt, vermutet, dass ihn einst ein Tsunami umgeworfen hat, denn alle Blöcke sind in eine Richtung gefallen. Ein Erdbeben hätte die Steine wahllos verstreut und auch die beiden inneren Zylinder beschädigt.
Sobald sie die Mittel dazu haben, wollen die Archäologen den Leuchtturm rekonstruieren. Denn das gesamte Baumaterial ist erhalten. Dann wird auf der Außenmauer wieder stehen, dass Kaiser Nero den Turm erbauen ließ. Jetzt liegen die Blöcke mit der eingravierten griechischen Inschrift am Boden verstreut. Kleine Löcher verraten, dass einst vergoldete Bronzelettern in den Vertiefungen steckten. Heute steht der Leuchtturm fast einen Kilometer hinter der Küste, weil der Hafen längst verlandet ist. In der Antike sicherte er die Westseite der Hafeneinfahrt. Nach Aufzeichnungen muss auf der Ostseite ein zweiter Turm gestanden haben. Doch von dem fehlt bislang jede Spur.
Etwa zehn stramme Gehminuten entfernt, mitten im antiken Stadtzentrum von Patara, lehnt sich ein mächtiges Gebäude an den Hang: das Ratsgebäude oder „Bouleuterion”. Von innen sieht es aus wie die Miniaturausgabe des Theaters, das direkt daneben steht. Auf den steil aufragenden Sitzreihen fanden knapp 1500 Menschen Platz. Das Halbrund hatte eine ähnliche Funktion wie heute der Bundesrat oder das amerikanische Repräsentantenhaus. Lykien war föderal strukturiert – und hier tagte nach Ansicht vieler Archäologen das zentrale Parlament. Ehemals selbstständige Stadtstaaten, „Poleis”, hatten sich vermutlich 167 vor Christus zum Lykischen Bund zusammengeschlossen, um sich gegen äußere Feinde – vor allem das mächtige Rhodos – zu schützen.
Im Jahre 100 vor Christus gehörten dem Bund 23 Städte an. Die Organisation wirkt verblüffend modern: Jede Polis entsandte je nach Größe und Einwohnerzahl ein, zwei oder drei gewählte Abgeordnete. Das Plenum wählte jedes Jahr das Staatsoberhaupt, den „Lykiarchen”, sowie eine Regierung mit Schatzmeister, Bundessekretär und Kommandanten. Es setzte gemeinsame Gerichtshöfe ein, die sich um Streitigkeiten zwischen den Städten kümmerten. Der Lykische Bund achtete auch darauf, dass seine Mitglieder der Verfassung treu blieben. Nachdem Lykien 43 nach Christus römische Provinz geworden war, verlor der Bund zwar einige Kompetenzen, blieb jedoch bis etwa 400 nach Christus bestehen.
Der französische Staatsphilosoph Montesquieu würdigte die lykische Verfassung in seinem Hauptwerk „Vom Geist der Gesetze” (1748) als das beste Vor-bild für eine föderale Republik. Denn der Lykische Bund hatte einen entscheidenden Vorzug gegenüber ähnlichen demokratischen Bündnissen der Antike: Die einzelnen Mitgliedsstädte besaßen entsprechend ihrer Größe ein unterschiedliches politisches Gewicht. Montesquieus Meinung zählte – sogar in Amerika. Seine Schriften beeinflussten die Gründerväter, die dem jungen amerikanischen Staatenbund eine Verfassung gaben. Auf ihrer Konstituierenden Sitzung am 30. Juni 1787 in Philadelphia diente der Lykische Bund als Modell für den eigenen Staat.
Der Kongress-Abgeordnete Cliff Stearns aus Florida hat dieses Detail in Archiven aufgestöbert und am 16. Mai dieses Jahres dem Repräsentantenhaus vorgetragen. Angeregt dazu hatte ihn der Ex-Senator Stephan Solarz, der in der Nähe von Patara ein Ferienhaus besitzt und sich schon in seiner aktiven Zeit um die amerikanisch-türkischen Beziehungen gekümmert hatte. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass Grabungssprecherin Gül Isin diesen März nach Washington reiste, um bei einem Gala-Diner vor politischer Prominenz über ihre Arbeit zu sprechen. Solarz veranlasste zudem, dass im Sommer 2007 das alte Parlamentsgebäude von Patara noch einmal Schauplatz lebendiger Geschichte sein wird: Hochrangige US-Politiker wollen sich hier mit türkischen Kollegen zu einem Festakt treffen, um ihre gemeinsamen politischen Wurzeln zu würdigen.
Direkt neben dem Parlamentsgebäude ragt das ungewöhnlich gut erhaltene Theater auf. Eine Frau hatte den Bau finanziert, nachdem ein Erdbeben 144 nach Christus das alte Theater zerstört hatte, wie aus einer Inschrift hervorgeht. Frauen konnten in Lykien gehobene Positionen bis hin zum Lykiarchen einnehmen. Jetzt gehen Archäologen dem Gemäuer mit digitaler Technik auf den Grund. Zunächst mussten sie dazu auch hier tonnenweise Sand wegschaffen, der bis in die oberen Sitzreihen reichte, wie gelbe Verfärbungen verraten. Mit einer Spezialkamera, von einem Ballon in die Höhe gezogen, fotografierte der Architekt Feray Ergincan von der Anadolu-Universität in Eskisehir mit seiner Crew das Gelände. Mit Hilfe von aufgeklebten Vermessungspunkten erhielt er so ein exaktes Bild der Lage und Form aller Steine.
Jeder behauene Stein, der nicht an seinem ursprünglichen Platz stand, bekam eine Nummer und wurde anschließend weggeschafft. Wenn darunter neue Steine auftauchten, wurden sie ebenfalls vermessen. Mit Hilfe all dieser Daten zeichnete Ergincan schließlich im Computer ein räumliches Modell der Ruinen. Später will er die einzelnen Steine virtuell zusammenfügen und so das Gebäude digital rekonstruieren – Voraussetzung für eine physische Rekonstruktion.
Im Theater fanden mindestens 5000 Besucher Platz. Vom Baustil her ist es römisch, hat aber auch griechische Merkmale: So sind das Bühnenhaus und die Sitzreihen nicht miteinander verbunden. Ob hier früher nur Sänger und Schauspieler agierten oder auch Gladiatoren und wilde Tiere gegeneinander kämpften oder sogar, wie im Kolosseum von Rom, Seeschlachten nachgestellt wurden, lässt sich noch nicht sagen. „Dafür muss man tiefer graben”, meint Archäologe Hüseyin Alanyali. Vielleicht findet er dort Reste von Wänden, die den Zuschauerraum einst vor nassen Füßen und Löwenattacken geschützt haben. Vielleicht tauchen im Sand auch noch andere spannende Artefakte auf: Denn alles, was einst herabfiel, ob Steine, Münzen oder Skulpturen, rollte unweigerlich zum tiefsten Punkt der Arena. Das weiß Alanyali aus Erfahrung, denn er hat schon zwei andere Theater wieder aufgebaut.
Seit 18 Jahren graben die Archäologen in Patara. „Erst 18 Jahre”, betont Grabungsleiter I¸sik. Wenn man ihn fragt, wie viel Arbeit noch bevorsteht, antwortet er: 500 Jahre. Bleibt zu hoffen, dass die Tourismus-Industrie den Traumstrand der Wissenschaft so lange überlässt. ■
Klaus Jacob, langjähriger bdw-Autor , stieß im Urlaub zufällig auf lykische Trümmer. Seither spürt er dem rätselhaften Volk nach.
Klaus Jacob
Ohne Titel
• Die Lykier hatten jahrhundertelang eine eigene Sprache und Kultur.
• Der „Lykische Bund” entsprach einer modernen föderalen Demokratie.
• Einzigartig: In Patara wurde ein original erhaltener römischer Leuchtturm geborgen.
COMMUNITY Bücher
Umfassender wissenschaftlicher Überblick: Hansgerd Hellenkemper, Friedrich Hild LYKIEN UND PAMPHYLIEN Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2004, 3 Bände, € 390,–
ISBN 3-7001-3280-8
Guter Überblick über die lykische Kultur: Frank Kolb, Barbara Kupke LYKIEN – GESCHICHTE LYKIENS IM ALTERTUM
Zaberns Bildbände zur Archäologie, Bd. 2, Mainz 1992 (vergriffen, noch in Bibliotheken erhältlich)
Kundiger und detailreicher Reiseführer: Michael Bussmann TÜRKEI – LYKISCHE KÜSTE Michael Müller Verlag 2005, € 15,90 ISBN 3-89953-186-8
Internet
Das Lykien-Projekt der Universität Tübingen: www.uni-tuebingen.de/alte-geschichte/ lykien/start.html
Allgemeine Informationen über Lykien mit vielen Fotos: www.lykien.com





