Während der Trennungsphase suchten 90,4 Prozent der insgesamt 2100 befragten Männer Gespräche im Freundes- und Bekanntenkreis, um die Probleme ihrer Trennungskrise zu besprechen. Zwei Drittel der Befragten suchten während der Trennungsphase professionelle Hilfe auf. Es sei anzunehmen, dass viele Männer wegen der Trennungskrise zum ersten Mal in ihrem Leben Erfahrungen mit Hilfeangeboten im psychosozialen Bereich machen, sagte Amendt.
Bei der Wahl der Hilfeform sticht ins Auge, dass 29,3 Prozent einen Psychotherapeuten oder Psychologen aufsuchen. Damit rangiert die psychologische Unterstützung sogar noch vor der juristischen durch Rechtsanwälte mit 25,9 Prozent. Daneben gehören Familienberatungsstellen (16,6 Prozent), Jugendämter (12,4 Prozent) und Vätervereine (8,1 Prozent) zu den am häufigsten genutzten Formen professioneller Hilfe.





