Bei einer Mumie, die zu den Attraktionen der Archäologischen Staatssammlung in München gehört, handelt es sich um eine Inka-Frau aus Peru und nicht – wie bisher angenommen – um eine Moorleiche aus dem Dachauer Moos. Das ergaben Untersuchungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Danach lebte die Frau zwischen 1451 und 1642 und war zum Zeitpunkt ihres Todes 20 bis 25 Jahre alt. Möglicherweise wurde sie bei einem Ritualmord getötet. Dazu, wie die Mumie nach München gekommen ist, gibt es keinerlei Dokumente. Die Forscher vermuten, dass Prinzessin Therese von Bayern sie 1898 von einer Perureise mitgebracht hat.





