Die Forscher verglichen das statistische Muster der kurzfristigen Schwankungen der 11 am Euro beteiligten Währungen mit den Schwankungsmustern des US-Dollars und des japanischen Yen für den Zeitraum von 1993 bis zur Einführung des Euro am 1. Januar 1999. Außerdem konstruierten sie aus den 11 europäischen Währungen einen imaginären Euro, den sie ebenfalls Dollar und Yen gegenüberstellten.
Ergebnis: Die Schwankungen der D-Mark ähnelten der des Euro am meisten. Die belgische, französische, italienische und holländische Währung übten jeweils einen noch spürbaren Einfluss auf den Euro aus. Das Schlusslicht bildete der portugiesische Escudo, dessen Schwankungen kaum Ähnlichkeiten mit denen des imaginären Euro aufwiesen.
Während der Wert des imaginäre Euro im Vergleich zu Dollar und Yen bis zum 1. Januar 1999 sprunghaft hin und her schwankte, verlor der reale Euro ab diesem Zeitpunkt stetig an Wert gegenüber diesen beiden Währungen. Im Vergleich zur dänischen Krone, die noch nicht an der europäischen Gemeinschaftswährung beteiligt ist, war der Euro hingegen sowohl vor als auch nach Januar 1999 stabil. Die Forscher schließen daraus, dass die Einführung des Euro von den Märkten innerhalb der Europäischen Union kaum zur Kenntnis genommen wurde.





