Der Fund beweist nun, dass Fälscher auch schon früher, so um 365, am Werk gewesen sind. Die Entdeckung sei auch deshalb ungewöhnlich, erklärt Stephen Minnitt vom Somerset County Museum, weil die Faksimiles den gleichen oder gar einen höheren Silberanteil als die echten Münzen aufweisen.
Ein britischer Polizist ist einer antiken Straftat auf die Spur gekommen: Im Erdboden von Somerset im Westen Großbritanniens fand er 614 echte römische Münzen ? und 56 gefälschte. Das schreibt Jarrett Lobell in der aktuellen Ausgabe des US-amerikanischen Fachmagazins Archaeology (Band 55, Nr. 4).
Der Beamte außer Dienst war mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche gewesen, als er auf den Fund aus dem 4. Jahrhundert gestoßen war. Bisher waren in Großbritannien nur Münzfälschungen aus dem späten vierten und fünften Jahrhundert bekannt gewesen.
Carolin Muck





