Skeptiker haben stets bezweifelt, dass die in Padua aufbewahrten Reliquien tatsächlich Lukas zuzuordnen sind. Sie könnten auch von einem unbekannten Griechen oder einem Menschen aus dem Gebiet der heutigen Türkei stammen.
Die vom italienischen Hochschulminister und vom Bistum Padua geförderte DNA-Analyse hat zwar ergeben, dass die Überreste nicht von einem Griechen stammen. Damit ist das Problem jedoch nicht endgültig geklärt: Sie können nämlich auch zu einem Türken gehören, erklärten die Forscher. Die Ergebnisse sprächen zwar eher für einen Syrer, aber die Belege seien nicht stichhaltig genug.





