„Out of Africa” hat nicht nur einmal stattgefunden. In mehreren Wellen – die erste ist mindestens zwei Millionen Jahre her – haben archaische Menschen ihre Urheimat auf dem Schwarzen Kontinent verlassen. Forscher vermuten, dass sie vor allem an den Küsten entlangwanderten: Diese Autobahnen der Vorgeschichte boten gutes Fortkommen, reiche Nahrung und Süßwasser an den Flussmündungen. Doch sind die Frühmenschen wirklich immer am Ufer geblieben? Die Hinweise verdichten sich, dass schon Homo erectus Wasserstraßen von deutlich mehr als zehn Kilometer Breite überwunden hat. Konkrete Verdachtsmomente kommen von aktuellen Funden auf Inseln, die selbst für ausdauernde Schwimmer nie erreichbar gewesen sind.
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Ein archäologischer Krimi spielt auf Sokotra, Kreta und Flores: Wie kamen archaische Steinwerkzeuge auf diese Eilande?
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Beim Streit um die ersten Amerikaner ging die „Clovis first” -Hypothese jetzt K.o., und die Einsicht wächst: Die frühesten Einwanderer kamen auf dem Wasserweg.





