Dass die amerikanischen Ureinwohner aus Sibirien stammten, hat ein Forscherteam um Sijia Wang vom University College London belegt. Wang nahm Gen-Proben von 24 Völkern aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Die Forscher verglichen sie mit Proben von anderen Völkern, unter anderem aus Sibirien. Die Untersuchungen bestätigten, dass Amerika vor 11 000 Jahren über die trockengefallene Landbrücke der Beringstraße besiedelt wurde. Da dies damals der einzige Zugang war, fand man wie erwartet eine geringere genetische Vielfalt bei den amerikanischen Indianern als bei den Völkern in Europa oder Afrika. Denn dort konnten sich die Migranten mit anderen Menschen vermischen.





