Den Forschern zufolge gelangten zwei unterschiedliche Hauptstämme von Plasmodium falciparum aus unterschiedlichen Regionen Afrikas nach Amerika: Ein Stamm verbreitete sich in den heutigen Gebieten von Brasilien, Bolivien und Französisch-Guayana, den zweiten Stamm schleppten die spanischen Sklavenschiffe nach Kolumbien ein. In Peru und Venezuela mischten sich diese beide Stämme später und bildeten neue Typen, sagen die Forscher. Sie vermuten, dass die hohen Berge der Anden die Ausbreitug der Malaria eine Zeit lang verhinderten uns so beide Länder schützten.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind 21 Länder in Süd- und Mittelamerika von Malaria betroffen, rund 700.000 Menschen erkrankten dort im vergangenen Jahr an der gefährlichen Infektion. Die Krankheit beginnt mit grippeähnlichen Beschwerden. Die Symptome sind hohes, wiederkehrendes Fieber, Schüttelfrost, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und Krämpfe. Die Beschwerden können immer wieder auftreten und besonders für Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem lebensgefährlich sein.





