936 Eintragungen hat die aktuelle UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. 36 der Kultur- oder Naturdenkmale sind in Deutschland beheimatet. Begonnen hat es mit dem Aachener Dom, der vor 34 Jahren ausgezeichnet wurde. Allein im vergangenen Jahr kamen drei Stätten hinzu: alte Buchenwälder Deutschlands – zusammen mit Karpatenwäldern in der Ukraine (UA) und der Slowakischen Republik (SK), das Fagus-Werk in Alfeld, eine ehemalige Schuhleistenfabrik, und die prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen. Ein denkwürdiges Ereignis war der Titelverlust für das Elbtal bei Dresden 2009, ausgelöst durch den Bau einer Autobrücke. Es war erst die zweite Streichung seit Auszeichnungsbeginn im Jahr 1978. Die Verleihung 2012 steht unmittelbar bevor. Aus deutscher Sicht sind mit von der Partie: das Märkgräfliche Opernhaus in Bayreuth sowie die Kurfürstliche Sommerresidenz in Schwetzingen.





