Die Bohrung habe die Annahme der seismischen Untersuchungen bestätigt, erläuterte Rüdiger Schulz von Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschafstaufgaben in Hannover. In den kommenden Jahren werde der über 400 Meter lange Bohrkern genau untersucht. “Damit können wir auch Rückschlüsse ziehen auf die Klimaschwankungen vor 50 Millionen Jahren.”
Die Entstehung der Grube durch ein vulkanisches Maar war von einigen Wissenschaftlern bezweifelt worden. Sie vermissten vulkanische Gesteinsbrocken in der Umgebung, wie sie etwa bei den Maaren in der Eifel zu finden sind. “Die Explosion war nicht so gewaltig”, erklärte Harms. Der entstandene Trichter sei mit einem Durchmesser von 1,5 Kilometer und einer Tiefe von 300 Metern überschaubar.





