
Rekonstruktion der Figurine mit den beiden neuen Fragmenten (Abbildung: M. Malina/Universität Tübingen)
Vergangenes Jahr haben die Wissenschaftler nun in derselben Höhle weitere Fragmente einer geschnitzten Figur entdeckt, die sie jetzt der Öffentlichkeit vorstellten. Es handelt sich um zwei Elfenbeinstücke, die aneinander passen und ähnlich wie die Venus mit Ritzlinien dekoriert sind. Die Form der Fragmente lässt laut Nicholas Conard nur einen Schluss zu: “Es muss eigentlich eine Frau sein.” Dass die Venus vom Hohle Fels womöglich kein Einzelstück war, davon verspricht sich der Tübinger Forscher neue Erkenntnisse. “Ein besonderer Fund wie dieser gibt unserer Arbeit einen wichtigen neuen Impuls.”
Wer sich den neuen Fund mit eigenen Augen ansehen will: Bis zum 11. Oktober 2015 stellt das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren das kleine Elfenbeinfragment aus.
Fotos: J. Lipták/Universität Tübingen





