Als Johann Wolfgang Goethe nämlich 1774 seinen Roman “Die Leiden des jungen Werther” veröffentlichte, in dem sich der Held aus unerfüllter Liebe umbringt, löste das eine Selbstmordwelle unter jungen Männern aus. Ähnlich verhält es sich auch noch heute, hat Eva Tenzer für die aktuelle Ausgabe von bild der wissenschaft recherchiert. Gerade ausführliche Berichte über Selbsttötungen von Prominenten haben viele Nachahmer zur Folge, die ebenfalls meinen, sich in einer ausweglosen Situation zu befinden. Verhindert werden könnte das durch eine mediale Begleitung der Suizide, die auf reißerische Elemente verzichtet und auf Hilfsangebote sowie Alternativen zum Freitod hinweist. Warum dies aber so selten geschieht und warum die Medien bei Berichten über Selbstmorde oft auf ganzer Linie versagen, können Sie jetzt im Oktoberheft von bdw nachlesen – eine Lektüre, die Ihnen helfen wird, Berichte über prominente Selbsttötungen künftig kritischer zu sehen.





