Die 3. Sächsische Landesausstellung mit dem Titel „via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung“ findet bis zum 31. Oktober in Görlitz statt. Im Mittelpunkt steht die historisch bedeutendste Ost-West bzw. West-Ost-Handelsverbindung via regia. Die historische Strecke führt von Frankfurt a. M. im Westen über Erfurt, Leipzig, Görlitz und Breslau bis nach Krakau im Osten. Die Bedeutung und Erinnerung an die via regia soll mit der Landesausstellung im zusammenwachsenden Europa neu belebt werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Zeitraum zwischen der Mitte des 13. Jahrhunderts und dem frühen 19. Jahrhundert. In dieser Zeit entfaltete die Handelsstraße ihre größte Bedeutung. Die kulturhistorische Ausstellung thematisiert das Leben der Menschen an und auf der Straße, erzählt vom Handel mit Waren, dem Austausch von Kunst und Kultur. Gegliedert ist die Ausstellung in fünf Themenwelten: Straße, Fundament, Markt, Menschen und Ideen, vor deren Hintergrund Exponate und multimediale Inszenierungen verschiedene Geschichten lebendig erzählen.
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden planen und realisieren die Landesausstellung im Auftrag des Freistaates Sachsen. Der Freistaat finanziert die Ausstellung mit 3,5 Millionen Euro, von denen 500.000 Euro über Einnahmen an den Freistaat zurückfließen sollen.





