Im Britischen Museum ist ein bisher unbekannter Film von Agatha Christie aufgetaucht. Der Film zeigt archäologische Ausgrabungen, die die Krimiautorin in den 30-er Jahren im Irak aufgenommen hat. Der Besuch von Ausgrabungen und die Filme haben Agatha Christie zu einigen ihrer besten Erzählungen wie etwa dem “Tod auf dem Nil” inspiriert, sagte ein Sprecher des Britischen Museums.
Die Aufnahmen wurden bisher dem berühmten Archäologen Reginald Campbell Thompson zugeschrieben. Auf den Fehler wurde das Museum bei der Vorbereitung einer Agatha-Christie-Ausstellung aufmerksam, die demnächst unter dem Titel “Geheimnis in Mesopotamien” eröffnet wird. Dort werden auch zwei weitere kurze Filme zu sehen sein, die Agatha Christie in Syrien und im Irak gedreht hat.
ddp/bdw – Andreas Wawrzinek





