Dass die alten Ägypter ihrem Wein verschiedene Kräuter beimischten, um ihn zu medizinischen Zwecken zu trinken, vermutet man schon länger. US-Forscher fanden jetzt Beweise. Das Team um Patrick E. McGovern von der University of Pennsylvania in Philadelphia hatte einen über 5000 Jahre alten Weinrest aus dem Grab von Pharao Scorpion I. chemisch analysiert. Die Wissenschaftler entdeckten in der eingetrockneten Substanz Reste von Bohnenkraut, das gegen Magen-Darm-Beschwerden helfen soll. Außerdem wiesen sie eine Beifuß-Art nach. Das Kraut gilt als Heilmittel bei Erkältungen. McGovern fand noch andere chemische Verbindungen, die vermuten lassen, dass dem Wein weitere Kräuter beigesetzt waren: Melisse, Koriander, Minze und Salbei.





