Die Zeichen standen bereits auf Krieg, als Hussiten 1419 in Prag gewaltsam inhaftierte Glaubensgenossen befreiten und beim „Ersten Prager Fenstersturz“ unter anderem den Bürgermeister in die Tiefe stürzten. Als kurz danach König Wenzel von Böhmen starb, weigerten sich die hussitischen Adligen, dessen Bruder Sigismund, der in ihren Augen Jan Hus verraten hatte, als neuen böhmischen König anzuerkennen. Nach Aufständen und ersten Kampfhandlungen rief Papst Martin V. am 1. März 1420 zum Kreuzzug gegen die Hussiten auf.
In insgesamt fünf Kreuzzügen stürmten katholische Reichstruppen gegen die Hussiten an, die sich vor allem unter ihren Anführern Jan Žižka und Andreas Prokop als hervorragend militärisch organisiert und letztlich als nicht zu bezwingen erwiesen.





