Auch der Rahmen zeugte eher von Ernüchterung als von Triumph. Das Stadion war nicht einmal ausverkauft. Vor allem aber stand das Konzert am Ende einer zermürbenden Tournee. Bei Auftritten in Tokio hatten die Beatles Proteste, Drohungen und ein Klima permanenter Abschirmung erlebt, in Manila schlug ihnen offene Feindseligkeit bis hin zu tätlichen Angriffen entgegen. In den USA überschattete zunächst die Empörung über John Lennons Bemerkung, die Beatles seien „populärer als Jesus“, die Tour; später verschärfte auch ihre Kritik am Vietnamkrieg die angespannte Lage. Der Lärm der Stadien und die mangelhafte Tontechnik erschöpften die Band zusätzlich.
In kaum einer halben Stunde spielten sie an diesem Abend elf Stücke. Auf Paul McCartneys Wunsch zeichnete Pressesprecher Tony Barrow das Konzert mit einem Kassettenrekorder auf. Dass das Band auch noch beim Schlussstück riss, wirkte fast wie ein Symbol. Candlestick Park markierte mehr als nur das Ende einer Tour. Hier verabschiedeten sich die Beatles vom Konzertbetrieb und wandten sich endgültig dem Studio zu. Ihr Mythos wuchs von da an dort, und nicht mehr auf der Bühne.
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