Als König Ludwig XV. von Frankreich 1728 die Ausfuhr von Wein in Flaschen erlaubte, konnte der Champagner zum großen Geschäft werden. Nicolas Irenée Ruinart reagierte prompt: Aus einer weitgereisten Tuchhändlerfamilie stammend, wusste er um die hohe Nachfrage an den Höfen Europas. Am 1. September 1729 gründete er in Reims ein Champagnerhaus. Sein Geschäftssinn trog ihn nicht, denn der Handel mit Champagner war für ihn bald lukrativer als der Tuchhandel. Das nach ihm benannte Champagnerhaus ist das älteste heute noch bestehende.





